Laser Pointer Pico-K9-Spot-V1

Produktinformationen "Laser Pointer Pico-K9-Spot-V1"

Hintergründe zur Direktionsführung von Hunden mit Lasern Durch den technologischen Fortschritt und die hieraus resultierenden immer leistungsfähigeren und robusteren Lasersysteme können diese nun auch für zahlreiche Anwendungsfälle in technikfeindlicher Umgebung (Schmutz, Wasser, Staub, Wärme, Kälte) eingesetzt werden. Eines dieser Anwendungsgebiete ist seit kurzer Zeit der Einsatz im Trainingsprogramm und zur Ausbildung von Spür-, Jagd-, Rettungs-, Schutz- und Assistenzhunden. Mit dem Laser können hierbei gezielt Objekte und Positionen innerhalb des Sichtbereiches des Hundeführers markiert werden. Der Hund erhält durch den Laser einen visuellen Anreiz und kann so über weite Strecken präzise angeleitet und geführt werden. Der Vorteil bei der Arbeit mit Lasern ist die eigene Distanz zum Hund, während dieser die eigentliche Aufgabe ausführt. Dies gilt vor allem, wenn ein Risiko für den Menschen oder für das zu findende Objekt (z.B. Beweismittel) besteht oder auch wenn aufgrund der Umweltbedingungen z.B. in Katastrophenfällen oder durch das Vorhandensein von Hindernissen dem Menschen der Zutritt verwehrt ist. Je nach Spezifikation des Lasers können hierbei sowohl nahe gelegene Objekte, als auch weit entfernte Objekte sichtbar markiert und damit für den Hund zum Triebziel werden. Wichtige Aspekt bei der Direktionsführung von Hunden sind hierbei die Flexibilität des verwendeten Lasers in Bezug auf die verschieden Entfernungen und den Einsatzzweck sowie die Augensicherheit von Mensch und Tier, bei einer gleichbleibend guten Sichtbarkeit. Die Sehpigmente dieser beiden Zapfentypen werden entsprechend als SWS1 („short wavelength sensitive 1“) und LWS („long wavelength sensitive“) bezeichnet. Während der Evolution, vor etwa 30 Mio. Jahren, ist der Rotzapfen innerhalb der menschlichen Spezies durch eine Verdopplung und anschließende Mutation des Gens entstanden, das bei anderen Säugetieren für das LWS-Sehpigment des Grünzapfens zuständig ist. Der Grünzapfen ist sozusagen beim Menschen doppelt vorhanden, wobei die Empfindlichkeit des LWS-Sehpigments eines dieser Zapfen zu längeren (vom Menschen als rot wahrgenommenen) Wellenlängen hin verschoben ist. Hierdurch ergibt sich beim Menschen eine bis zu zehnmal bessere Sichtbarkeit des grünen Wellenlängenspektrums gegenüber dem roten. Die gemeinsame Schnittstelle bei der Auswahl eines geeigneten Lasers, so dass sowohl Hunde als auch Menschen diesen gut erkennen ist somit der Wellenlängenbereich von etwa 500 – 600 nm. Aus technischer Sicht bieten sich hier Dioden mit 520nm an, da diese darüber hinaus robuster gegen äußere Einflüsse sind, als die bis dato verwendeten Laser mit 532nm. Ist der Hund an der markierten Position angekommen kann dieser ein zuvor konditioniertes Verhalten ausführen. Gebrauchshunde werden von Behörden, Sondereinsatzkräften, aber auch von gewerblichen Hundetrainern weltweit zum Auffinden von Substanzen und Gerüchen jeglicher Art eingesetzt. Hierzu zählen unter anderem Personenspürhunde, polizeilich- und militärisch genutzte Hunde zum Auffinden von Drogen, Sprengstoff, Beweismitteln, Artenspürhunde zum Nachweis von Spezies in unterschiedlichen Geländeformen und jagdlich geführte Hunde. Der Einsatz und das Training solcher Hunde und die damit einhergehende autonome und vom Hundeführer losgelöste Sucharbeit erfordert neben klaren Kriterien für die jeweilige Aufgabenstellung auch ein intensives Training von Beginn an.

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